Sylvia Kotting-Uhl (links) und Andrea Bogner-Unden (Mitte) bei der Firma Holzbau Braun

Sylvia Kotting-Uhl (links) und Andrea Bogner-Unden (Mitte) bei der Firma Holzbau Braun

Sylvia Kotting-Uhl besucht zusammen mit Andrea Bogner-Unden Holzbau Braun in Stetten a. k. M. und informiert über Fukushima & den Atomausstieges

Pressebericht zu MdB Sylvia Kotting-Uhl in Stetten a.k.M. am Montag den 07.03.2016
Stettens Mittelstandbetrieb zeigte sich beim Besuch der Bundestagsabgeordneten der Grünen Sylvia Kotting-Uhl von seiner besten Seite. Das innovative Unternehmen gilt als besonders zukunftsträchtig, da es mit Ressourcen schonender Technik im Hausbau neue Trends setzt. Regenerativ (nachwachsende Rohstoffe), CO2 bindende Bautechnik, Energiehaus Plus, Niedrigenergie Häuser die den neuen Förderstandards des Landes und des Bundes erfüllen. (KFW 55, KFW 40 Plus sind Attribute die den Besuchern beim Betriebsrundgang vermittelt wurden. Der Geschäftsinhaber Winfried Braun führte die Delegation durch seinen vollautomatisierten Betrieb und hob den daraus resultierenden hohen Qualitätsstandard im Holzständerbau besonders hervor. Das Unternehmen fertigt pro Jahr ca. 60-70 schlüsselfertige Häuser. Durch computerunterstützte Planung und Fertigung ist es möglich, jedem Kunden eine individuelle Planung zu erstellen. Die Landtagskandidatin Andrea Bogner-Unden war überrascht, als sie vom Betriebsinhaber erfuhr, dass es möglich ist, ein Holzhaus ohne jegliche chemische Holzschutzmitteln zu bauen. Dass der über 100 Jahre alte Betrieb zu einen der größten Arbeitgeber in Stetten zählt und viele örtlich ansässige Firmen als Zulieferer fungieren, beeindruckte die Gäste. Der Firmeninhaber gab den Gästen von Bund- und Landespolitik eindringlich den Wunsch mit auf den Weg, den Verwaltungsapparat zu reformieren, um mehr Standards und somit kürzere Genehmigungsverfahren zu erreichen. Durch unterschiedliche Betrachtungsweisen der verschiedenen Landratsämter ergäben sich oft beträchtliche Verzögerungszeiten bei den Genehmigungsverfahren.
Der um 19:30 Uhr angesetzte Termin im Gasthaus Linde in Stetten a. k. M. versprach eine spannende Reise durch das vergangene Atomzeitalter zu werden. Die anwesenden Gäste wurden durch Sylvia Kotting-Uhl in die Zeitepoche vor 5 Jahren zurückversetzt, genau an diesen tragisch glücklichen Wendepunkt, der der grünen Partei dazu verhalf, dem Bürgern zu zeigen, dass mit Grün eben auch sehr gute Politik zu machen ist. Im Auftrag des Bundes reiste Frau Kotting-Uhl nach Fukushima. Der mit viel Herzblut vorgetragene Reisebericht ließ die Zuhörer erstaunen, mit welch dreisten Vertuschungsversuchen die japanische Regierung ihrer Bevölkerung und der ganzen Welt gegenüber den Atom-Super-Gau heruntergespielte. Sie berichtete über Entschädigungszahlungen vom Japanischen Staat, die den betroffenen Bewohnern der Region gewährt würde, die wieder in die dekontaminierten und zum Teil noch hoch belasteten Gebiete zurückkehren würden. Auch nach 5 Jahren sei in einem Radius von 20 Kilometern kein Leben möglich.
Ein Schwenk in die Gegenwart verheißt nichts Gutes, denn nach wie vor ist auf unserem Planeten kein Endlager für radioaktive Stoffe vorhanden. Dem Profil eines Staatsmannes wie Winfried Kretschmann sei es zu verdanken, dass es erstmals möglich ist, ohne politische und regionale Vorurteile nach einem Endlager in Deutschland zu suchen. Die Landtagskandidatin Andrea Bogner-Unden bedankte sich beim anwesenden Publikum und der Referentin. Sie wies eindringlich darauf hin, sich bei der Wahl am kommenden Wochenende rege zu beteiligen.

Sylvia Kotting-Uhl (links) und Andrea Bogner-Unden (rechts)

Sylvia Kotting-Uhl (links) und Andrea Bogner-Unden (rechts)

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