Besuch bei der Produktionsschule in Wilhelmsdorf

05.05.2017: (ABU) „Wir können es uns nicht leisten, auch nur ein einziges Kind in seiner schulischen Entwicklung aufzugeben.“ Für alle Menschen einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden, ist für mich moralischer, ethischer und christlicher Auftrag.

Gescheiterte Menschen sind gefährdet – es ist wahrscheinlicher, dass sie psychiatrische Hilfe benötigen oder vielleicht auf Abwege geraten und in die Kriminalität abrutschen. Dadurch werden sie auch zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Solche Entwicklungen zu vermeiden – das ist das Ziel der Produktionsschulen!

Junge Menschen, die in der Schule oder Ausbildung scheitern, die ungünstige Bedingungen für den Start ins Leben hatten, unbegleitete jugendliche Flüchtlinge, junge Mütter, all diesen Zielgruppen gibt die Produktionsschule einen Halt, Strukturen und einen Sinn in ihrem Leben.

Die jungen Leute werden von ihren Betreuern, Pädagogen oder Werkstattmeistern mit viel Engagement und Herzblut begleitet. Die Küche, die Wäscherei, die Schreinerei, die Landwirtschaft mit Tierhaltung – all das bietet viele Möglichkeiten, sich sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen.

Schon beim Parlamentarischen Abend im April in Stuttgart habe ich erkannt, welch wichtige Rolle die Produktionsschulen für unsere Gesellschaft wahrnehmen. Deshalb habe ich die Produktionsschule in Wilhelmsdorf besucht. Projektleiter Hans-Jürgen Bauer hat mich über viele Einzelheiten informiert. Beim anschließenden Rundgang führten uns zwei junge Menschen durch die Schule und berichteten von ihren Erfahrungen!

Mir hat der Besuch bei der Produktionsschule sehr viel Freude bereitet. Die Menschen dort alle kennenzulernen, war für mich ein Gewinn! Gerne werde ich die Schule in meiner politischen Arbeit unterstützen!

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