Ortsumfahrung Albstadt-Lautlingen

22.11.2017: Albstadt-Lautlingen (is) – MdL Bogner-Unden (Grüne) und der Balinger Naturschutzbeauftragte Siegfried Ostertag sprechen mit der Bürgerinitiative in Lautlingen über das Planfeststellungsverfahren
In dieser Woche konnte die „Bürgerinitiative Für Lautlingen – Gemeinsam für die beste Lösung“ die grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden begrüßen.

Frau Bogner-Unden betreut neben dem Landkreis Sigmaringen auch den Zollernalbkreis. Sie hat bei den letzten Landtagswahlen das Direktmandat errungen.

Mit dabei waren auch der Naturschutzbeauftragte des Zollernalbkreises Siegfried Ostertag und der Bundestagskandidat der Grünen, Erwin Feucht.

Nach einer ausführlichen Besichtigung des Geländes, das insbesondere durch die vom Regierungspräsidium Tübingen geplante Trasse (Amtstrasse) beanspruchen würde, zeigten sich die Teilnehmer, angesichts des Landschaftsverbrauchs betroffen.

Mit überraschend viel Engagement bekundete Andrea Bogner-Unden MdL ihre Bereitschaft, die Ideen der Bürgerinitiative, den Plan für eine alternative Trassenführung (Tunnellösung der Bürgerinitiative Für Lautlingen), bei den zuständigen Amtsträgern und Behörden vorzubringen. Sie verfüge trotz ihrer kurzen Amtszeit bereits über gute Kontakte zu Landrat Günther Pauli und zum Regierungspräsidium in Tübingen.

Ihre Zielsetzung, eine gleichwertige Prüfung der BI-Trasse neben der Amtstrasse durch das Regierungspräsidium zu erreichen, deckt sich mit den Zielen der Bürgerinitiative, so Helmut Müller. Auch die Möglichkeit, dass nicht die Amtstrasse, sondern die BI-Trasse im Planfeststellungsverfahren geprüft wird, wurde erörtert. Andrea Bogner-Unden bat die BI, ihr die vorliegenden Unterlagen zur Verfügung zu stellen.

Siegfried Ostertag erläuterte den Vertretern der Lautlinger Bürgerinitiative die Rolle der Naturschutzverbände in einem Planfeststellungsverfahren. Angesichts des enormen Landschaftsverbrauchs äußerte er starke Zweifel, dass die Amtstrasse die heutigen Anforderungen an Natur- und Umweltschutz erfüllen könne.

Darüber hinaus nannte er Ansprechpartner, an die sich die Bürgerinitiative über die bereits bestehenden Kontakte noch wenden könne. Die Vertreter der BI waren sich einig, dass ihre Erwartungen an diesen Termin weit übertroffen wurden.

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