Statement zur Berichterstattung über die Gemeinderatssitzung in Sigmaringen

23.03.2018: (ABU) PM Statement zur Berichterstattung zur Aussage: „Es gibt Situationen, da reicht es nicht aus, einen Brief zu schreiben.“

(Quelle: Schwäbischen Zeitung Sigmaringen vom 22. März 2018)

Ein Foto mit dem Innenminister ist nicht genug. Im Gegenteil wie wir diese Woche erleben konnten, gibt es Themen in der Politik, die nicht für Parteizwecke missbraucht werden sollten. Dazu gehört meiner Meinung nach die Sicherheitslage in Sigmaringen.

Ich habe mich dafür sehr intensiv eingesetzt – ohne Effekthascherei. Schon im Frühjahr 2017 bot ich Sigmaringens Bürgermeister Schärer meine Unterstützung zur Sicherheit am Bahnhof an. Vor seinem Brief an mich vom 1. Februar 2018 hatte ich stets Gespräche mit der örtlichen Polizei, Gespräche mit Polizeivizepräsident Sigg in Konstanz, regelmäßige Verbindungen mit Staatssekretär Jäger im Innenministerium und pflegte Kontakt mit den ehrenamtlichen Helfern in Sigmaringen. Also um einiges mehr Einsatz als nur ein Brief an den Innenminister und ein Foto in der Zeitung.

Bewusst habe ich auf die Veröffentlichung der schriftlichen Antwort des Polizeipräsidiums Konstanz vom 19. Februar 2018 an mich verzichtet. Denn ich möchte den Blick positiv nach vorne richten: Sei es auf die großartige Hilfsbereitschaft in der Flüchtlingshilfe oder auf die hervorragende Arbeit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Der Innovationscampus in Sigmaringen ist eine große Chance in unserer Region, Arbeitsplätze zu schaffen und Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Lassen Sie uns gemeinsam die guten Seiten von und für Sigmaringen herausarbeiten.

Andrea Bogner-Unden MdL

Wahlkreis Sigmaringen

 

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