Campus Galli eröffnet die Saison 2020. Andrea Bogner-Unden (MdL), Angela Andres (Stadträtin) und Johannes Kretschmann (Kreisrat) sind vor Ort. Foto: Ina Schultz

Landtagsabgeordnete will Campus Galli in schwieriger Situation helfen

Am Freitag öffnete das Messkircher Freilichtmuseum Campus Galli die Saison 2020. Als Landtagsabgeordnete war es Andrea Bogner-Unden (Grüne) sehr wichtig, an diesem Tag vor Ort zu sein. Seit Beginn der Coronakrise unterstützt sie die Ehrenamtlichen im Trägerverein sowie die Stadt Messkirch in ihrem Bemühen um finanzielle Unterstützung von Landesseite.

Am Eingangstor konnte die Landtagsabgeordnete den Interessierten mitteilen, dass sie am Donnerstagabend aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Nachricht erhielt, dass der Campus Galli unter anderem von einer Förderung aus dem Programm „Kultur Sommer 2020“ profitieren könnte. Dieses gehört zum „Masterplan Kultur Baden-Württemberg“. Darüber hinaus kann der Campus Galli von der Fortführung der „Soforthilfe Corona“ profitieren, die das Wirtschaftsministerium verantwortet.

Für den privaten Trägerverein ist es von besonderer Bedeutung, dass sie von der Landesebene unterstützt werden, denn in ihrer Funktion haben sie bisher von den Corona Hilfen des Landes nicht profitieren können. Verschiedene Schreiben der Landtagsabgeordneten Andrea Bogner-Unden an das Staatsministerium, dass Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Justizministerium brachten zwischenzeitlich noch keinen größeren Erfolg. Staatssekretärin Petra Olschowski vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst signalisierte der Landtagsabgeordneten, tatkräftig in dieser schwierigen Situation hinweg helfen zu wollen. „Die Landesregierung war von diese Corona Pandemie ebenfalls überrascht“, betonte Bogner-Unden am Freitag vor Ort, im Rahmen des ShutDowns versuche die Landesregierung niemanden zu vergessen. „Meine Aufgabe sehe ich darin die Lücken und Handlungsspielräume aufzuzeigen“, sagte Bogner-Unden.

Dr. Hannes Napierala, Geschäftsführer des Vereins „karolingische klosterstadt meßkirch“ freute sich sehr über den Besucherzustrom gleich am ersten Öffnungstag. Er hofft auf weitere Besucherströme, wenn der Regiobus nach Messkirch fährt. Andrea Bogner-Unden zeigte in dem Zusammenhang auf, dass sie stets die Tourismusförderung im Landkreis Sigmaringen im Blick hat. Dazu gehören auch ihre Bemühungen zur Reaktivierung der Ablachtalbahn und dafür möglichst viele Zuschüsse vom Land dafür zu erhalten. Zeitgleich kündigte sie an, einen Verein gründen zu wollen, um Freunde und Fürsprecher der Ablachtalbahn zu bündeln. Messkirchs Bürgermeister sagte zu, diesen Verein beitreten zu wollen.

Ein Rückblick in Bildern (Fotos: Ina Schultz):

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