Wissenschaft und Wirtschaft im ländlichen Raum verzahnen

Ich freue mich, dass es mir gestern gelungen ist, die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die Firma Knoll Maschinenbau aus Bad Saulgau in einer Konferenzschaltung zu versammeln.

Den Wunsch und Zweck, den ich hiermit verbinde, ist eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit Betrieben aus unserem Wahlkreis.

Nach einem sehr guten und gewinnbringenden Termin hat nun heute die Hochschule Albstadt-Sigmaringen nachfolgende Pressemitteilung verfasst.

Andrea Bogner-Unden

Hochschule und Firma Knoll wollen Kooperationen weiter ausbauen

Wie groß die Schnittmengen zwischen den Kompetenzen und Forschungsschwerpunkten der Hochschule Albstadt-Sigmaringen einerseits und den Anforderungen vieler Unternehmen in der Region andererseits sind, hat am Mittwoch ein digitales Treffen von Vertretern der Hochschule sowie der Firma Knoll in Bad Saulgau gezeigt. Ziel des Gesprächs war es, Möglichkeiten für Kooperationen oder gemeinsame Forschungsprojekte auszuloten, um gemeinsam an Lösungen für die spezifischen Herausforderungen des Unternehmens zu arbeiten; eingeladen hatte die Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden (Grüne). „Mir liegen der Wissenstransfer in die Gesellschaft sowie Start-up-Gründungen aus Hochschulprojekten am Herzen“, sagte sie. „Hier bestehen große Chancen zur Weiterentwicklung für unsere ländliche Region.“

Dem schlossen sich Rektorin Dr. Ingeborg Mühldorfer und Prof. Dr. Matthias Premer, Prorektor Forschung an der Hochschule, an. „Wir bringen uns stark in der Region ein und treiben den Wissenstransfer zwischen uns und den Unternehmen voran“, sagte Matthias Premer. „Am InnoCamp in Sigmaringen und darüber hinaus bestehen hervorragende Möglichkeiten, kooperative Forschung mit Unternehmen zu betreiben und Lösungen für deren individuelle Probleme zu finden.“

Im Bereich Maschinenbau arbeitet die Firma Knoll bereits seit Langem mit der Hochschule zusammen und beschäftigt aktuell auch zwei Kombistudierende. Dass über dieses Themenfeld hinaus aber auch die Kompetenzen der anderen Fakultäten – insbesondere in den Bereichen Informatik und Energiewirtschaft – gewinnbringend eingesetzt werden könnten, wurde während des Treffens deutlich. Mit dem Innovations- und Transfermanager Steve Kovacs verfügt die Hochschule über einen kompetenten Ansprechpartner, der an der Schnittstelle von Hochschule und Unternehmen arbeitet. „Ich betreue die Firmen und bringe sie mit den Forschern zusammen, die zu ihren Themen passen“, sagte er.

Die Firma Knoll verfügt an ihrem Hauptsitz in Bad Saulgau über 57.000 Quadratmeter Produktionsfläche und beschäftigt allein dort 1100 Mitarbeiter, darunter 110 Auszubildende. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen und Anlagen für die unterschiedlichsten Branchen und möchte sich mit Innovationen zukunftssicher aufstellen. „Aus diesem Grund können wir uns sehr gut vorstellen, die bereits bestehenden Kooperationen mit der Hochschule weiter auszubauen und neue Themenfelder zu erschließen“, sagte Geschäftsführer Matthias Knoll. Beide Seiten vereinbarten weitere Gespräche, um dieses gemeinsame Ansinnen intensiv weiter zu verfolgen.

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