4,5 Mio Euro für schnelles Internet im Landkreis Sigmaringen

/ Februar 1, 2021

Trotz der großen Herausforderungen der Corona-Pandemie für Baden-Württemberg liegt die Förderung von schnellem Internet weiter auf einem Rekordniveau. Für den Breitband-Ausbau erhalten bei der heutigen Förderrunde die Stadt Hettingen 3,27 Mio Euro und die Gemeinde Beuron rund 1,17 Mio Euro vom Land. Gleichzeitig werden auch die Gemeinden Illmensee (42.797,70 €) und Wald (23.244,00 €) im Landkreis Sigmaringen gefördert. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium in Stuttgart bekannt. Um die erfreulich hohe Nachfrage nach Fördermitteln für den Ausbau bis zur Haustür zuverlässig bedienen zu können, hat die grün-schwarze Landesregierung im Nachtragshaushalt weitere 100 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Förderung wirkt: Inzwischen verfügen Rund 90 Prozent aller Haushalte über einen Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit/s, das ist eine Steigerung um 20% seit 2018. Mindestens 200 Mbit/s sind inzwischen für drei Viertel der Haushalte in Baden-Württemberg verfügbar. Dass die übrigen 10% bzw. 25% auch in topografisch schwierigen Regionen schnell erreicht werden, ist für uns prioritäre Aufgabe in den kommenden fünf Jahren!

„Ich freue mich, dass Hettingen, Beuron, Illmensee und Wald für den Ausbau des schnellen Internets eine Landesförderung von insgesamt stolzen 4,5 Mio Euro erhalten. Während in Hettingen mit dem Förderbescheid die Erschließung des gesamten Stadtteils Inneringen mit Glasfaserleitungen (FFTB) umgesetzt werden soll wird in Beuron der mit diesem Förderbescheid unterstützte Breitbandausbau zwischen Thiergarten und Hausen i.Tal (1. Bauabschnitt) sowie der Ausbau der Ortsnetze in Thiergarten und Neidingen dazu beitragen, dass die Bewohner*innen im Donautal rasch von einer leistungsfähigen Leitung profitieren. Durch die Zusammenarbeit der geförderten Gemeinden mit dem Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, sagte die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden. Auch Beurons Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller zeigte sich hoch erfreut: „Herzlichen Dank an die Abgeordnete Andrea Bogner-Unden. Sie hat uns als Kommune sehr gut unterstützt und wichtige Termine z.B. im Innenministerium organisiert.“

Die aktuelle Übergaberunde ist mit mehr als 100 Millionen Euro die größte in der Geschichte der baden-württembergischen Breitbandförderung.

Insgesamt wurden 77 Breitbandförderbescheiden in Höhe von rund 101,2 Millionen Euro ausgehändigt. Von der Förderung profitieren 51 Zuwendungsempfänger in 21 Landkreisen.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung. Bis 2021 wird das Land mehr als eine Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Aktuell verfügen bereits über 90 Prozent aller Haushalte im Land  über einen Anschluss mit einer möglichen Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. Für eine mögliche Übertragungsrate von mindestens 100 Megabit pro Sekunde liegt die Abdeckung bei etwa 83 Prozent.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.  

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