Wir fordern: auch SBBZ in Notbetreuung

/ Februar 2, 2021

Mitte Januar durfte ich mich bereits mit Akteuren aus meinem Wahlkreis zum Thema Öffnung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Betreuungszentren (SBBZ) austauschen. Hier bestanden vonseiten der Schulleitungen und Behindertenverbände große Vorbehalte, da nach ihrer Ansicht bei regulärem Betrieb kein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Ich habe daraufhin beim Kultusministerium darum gebeten, dass die Sorgen der Betroffenen berücksichtig und entsprechende Konzepte zum Schutz der Schüler*innen und Lehrer*innen entwickelt werden.

Nachdem sich nun diverse hoch ansteckende Mutanten des Coronavirus auch in Baden-Württemberg ausbreiten hat meine Fraktionskollegin und bildungspolitische Sprecherin Sandra Boser sich mit einem Brief eindringlich an die Kultusministerin gewandt und fordert, dass nun auch die SBBZ in die Notbetreuung wechseln:

«Um den Schutz des pädagogischen Personals und der Schüler zu gewährleisten, halte ich es für notwendig, hier auf ein Angebot der Notbetreuung zurückzugreifen. Die hochansteckenden Mutanten führen zu einer anderen Situation als nach den Weihnachtsferien, als die Schulen für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt waren. Dabei weiß ich um die besondere Belastung der Familien.”

Ich hoffe sehr, dass die Ministerin sich durch das Schreiben von Sandra Boser sowie die eindringlichen Appelle des Sozialministers Manne Lucha zur Änderung ihres Kurses bewegen lässt. Der Gesundheitsschutz aller Bevölkerungsteile muss derzeit oberste Priorität haben!

Andrea Bogner-Unden

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