Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht Campus Galli

/ März 2, 2021

Andrea Bogner-Unden: “Hier wird Geschichte erlebbar”.

In der vergangenen Woche besuchte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer den Landkreis Sigmaringen. Die Grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden hatte sie zum Campus Galli eingeladen, um ihr den Campus Galli in Messkirch vor Ort zu zeitgen. Ursprünglich war eine gemeinsame Fahrradtour durch den Kreis geplant. Diese wollen die beiden nach Corona nachholen.

Kurz vor Weihnachten hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den Campus Galli mit 146.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds der Landesregierung für Kunst- und Kultureinrichtungen gefördert. Das Freilichtmuseum war coronabedingt in eine existenziell wirtschaftliche Notlage geraten. Nun hofft Ministerin Theresia Bauer, dass sich das Museum wieder stabilisiert, sicherte jedoch zu, den Campus Galli wenn notwendig nicht im Regen stehen zu lassen.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2019 mussten Mitte März 2020 sämtliche Mitarbeiter*innen in die Kurzarbeit geschickt werden. Die Verantwortlichen des Campus Galli bezeichnen es als kleines Wunder, dass im Sommer 2020 trotzdem zahlreiche Menschen nach Messkirch kamen. Seit Anfang Ende Februar arbeiten die Menschen nun im Campus wieder in Vollzeit. Außerdem schauen Hannes Napierala und sein Team optimistisch in das touristische Jahr 2021. Sie erwarten, dass mehr Bürgerinnen und Bürger innerhalb von Deutschland Urlaub machen.

Im Rahmen der aktuellen Corona-Diskussionen interessierte sich die Ministerin auch für Öffnungsstrategien des Freilichtmuseums. „In Kooperation mit dem Landratsamt arbeiten wir aktuell an technischen Lösungen, um über ein Online-Ticket-System den Zulauf von Menschen kontrollieren zu können, aber auch die nach Verfolgbarkeit zu gewährleisten“, erklärte Napierala. Er möchte den Besuchern auch in 2021 individuelle Besuche ermöglichen. Das weitläufige Gelände mache es möglich, dass jederzeit Abstand unter den BesucherInnen eingehalten werden könne.

Während des Rundgangs regte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Programm „Reallabor Wissenschaft/Kommunen“ ein. Dies sei eine langfristige Perspektive zur gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Land: „Wir möchten mit den Verantwortlichen im Austausch zu bleiben, um auf der einen Seite touristisch, wirtschaftlich in der Region wirken zu können, aber auf der anderen Seite auch ein Wissenstransfer ermöglichen“, so Theresia Bauer. „Hier werde ich mich aktiv einsetzen“, so Andrea Bogner-Unden abschließend.

Andrea Bogner-Unden

Hier können Sie sich einen Eindruck vom Besuch der Wissenschaftsministerin machen (Fotos: Ina Schultz):

Die Schwäbische Zeitung hat ebenfalls über den Besuch berichtet: Theresia Bauer besucht den Campus Galli | schwäbische (schwaebische.de)

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