Fuß- und Radverkehr spielen auch im Landkreis Sigmaringen eine wichtige Rolle für die Mobilitätswende

/ März 3, 2021

„Der Ausbau der Fuß- und Radinfrastruktur geht voran. Baden-Württemberg gilt mittlerweile als Vorbild bei der Fuß- und Radverkehrsförderung“, freut sich die Grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden. Der Landkreis Sigmaringen profitiere von dem heute vorgestellten Förderprogramm für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Neu ins Bauprogramm 2021 aufgenommen wurden folgende Rad- und Fußwege:

  • Stadt Scheer – Brücke für den Rad- und Fußverkehr über die Donau
  • Stadt Bad Saulgau – Brücke für den Rad- und Fußverkehr über die Bahn zwischen der L 280 (Sießener Str.) und B 32 (Altshausener Str.)
  • Stadt Sigmaringen – Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs i.Z.d. Hohenzollerngrabens zwischen Franz-Keller-Straße (Donauradweg) und Leopoldstraße

„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Fuß- und Radwege verbessert sich die Infrastruktur in der Region deutlich. Besonders Bad Saulgau wartet schon seit Jahren sehnsüchtig auf die Brücke über die Bahnlinie“, betont MdL Andrea Bogner-Unden. „Radfahren und zu Fuß gehen ist gesund und ist Klimaschutz. Klar ist: Wenn wir wollen, dass die Menschen mehr radeln, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Die Radverkehrsförderung spielt eine entscheidende Rolle für die Verkehrswende. Baden-Württemberg möchte Wegbereiter einer nachhaltigen Mobilität werden. Ziel ist, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. Wir wollen, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Pendeln mit dem Rad soll schnell und sicher sein.“

Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig auch ein wichtiges Konjunkturprogramm dar. „Es bietet viele Chance insbesondere auch für die mittelständische regionale Bauwirtschaft.

Insgesamt hat das Land Baden-Württemberg in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr 143 neue Bauvorhaben mit einer Förderhöhe von etwa 70 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies ist fast eine Vervierfachung innerhalb von drei Jahren. 2018 betrug die Förderhöhe noch 18 Millionen Euro.

Hintergrund:

Insgesamt umfasst das Förderprogramm für die Jahre 2021-25 mehr als 500 Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 490 Mio. Euro. Dabei waren 371 Maßnahmen bereits aus den Vorjahren im Programm enthalten, 143 sind neu hinzugekommen. Mit dem Förderprogramm LGVFG RuF 2021-2025 werden Maßnahmen mit einem Fördervolumen von mehr als 70 Mio. Euro neu aufgenommen. Hierfür stehen wie bei allen LGVFG-Programmlinien Landesmittel (LGVFG) und LGVFG-Reste aus Vorjahren sowie als neuer Finanzierungsbestandteil Bundesmittel aus dem Sonderprogramm Stadt und Land zur Finanzierung zur Verfügung. Die Aufnahme der Maßnahmen in das Förderprogramm ist nicht mit einer Bewilligung gleichzusetzen. Sie berechtigt die Kommunen die Förderung der Maßnahme innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu beantragen. Mit dem nach Antragstellung und Antragsprüfung übermittelten Förderbescheid können die geplanten kommunalen Projekte dann umgesetzt werden.

Die vollständige Pressemitteilung des Verkehrsministeriums können Sie hier abrufen.

Andrea Bogner-Unden

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