Breitbandförderung im Zollernalbkreis in Höhe von 177.254 Euro

07.12.2018 (abu/is) – „Ich freue mich besonders, dass der Zollernalbkreis vom Land im Rahmen der Breitbandförderung einen Zuschuss in Höhe von 177.254,00 Euro erhält. „Damit schaffen wir eine nachhaltige Infrastruktur für die digitale Zukunft“, sagte die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden MdL. Das Land unterstützt den Ausbau schnellerer Internetleitungen in Rangendingen mit 15.000 Euro, in Bitz mit 99.996 Euro , in Schömberg mit 16.808 Euro und in Hechingen zwei Projekte mit insgesamt 45.450 Euro, wie das Ministerium heute mitteilte.
MdL Bogner-Unden: „Internetzugänge, die große Datenmengen schnell übertragen, gehören zu einer modernen Infrastruktur und sind ein zentraler Standortfaktor. Wer richtig fix im Internet unterwegs sein will, muss mindestens 50 Megabit pro Sekunde durch die Leitung oder die Mobilfunkverbindung bewegen können.“ Mit den genehmigten Mitteln trage die grün-schwarze Koalition ihren Teil dazu bei, die Attraktivität des Zollernalbkreises zu stärken. „Der Ausbau ist eine Investition in die digitale Zukunft – für eine attraktive Heimat mit sicheren Arbeitsplätzen und hoher Lebensqualität.“
Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms 2018 des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. „Das Land bleibt starker Partner, im vergangenen Jahr haben wir den Breitbandausbau mit 134 Millionen Euro unterstützt. Daran wollen wir anknüpfen“, betonte der Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration, Wilfried Klenk MdL, bei der Übergabe von insgesamt 83 Breitbandförderbescheiden mit einer Fördersumme von 17,2 Millionen Euro am Freitag, 7. Dezember 2018, im Stuttgarter Innenministerium. Staatssekretär Klenk unterstrich: „Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung.“

Bei der bundesweiten Erhebung zur Jahresmitte 2018 war für mehr als 83 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Mehr als 92 Prozent des Landes verfügen über eine Download-Geschwindigkeit von 16 Mbit pro Sekunde. Spitzenwerte werden bei über 68 Prozent der Haushalte erreicht, die über Internetverbindungen mit Downloadraten von mehr als 100 Mbit pro Sekunde verfügen können. In einer aktuellen Studie wird Baden-Württemberg denn auch eine gute Ausgangslage bescheinigt. Bis 2021 wird das Land rund eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Andrea Bogner-Unden

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