Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen erhält 537.659,86 Euro vom Land

03.01.2019 (abu/mb) – MdL Bogner-Unden: „Die Attraktivität des Hochschulstandorts Albstadt-Sigmaringen wird gestärkt.“

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen profitiert von der Fortsetzung der Programme des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Verbesserung des Studienbeginns und zur Unterstützung innovativer Lehr- und Lernformate. 2019 und 2020 werden darüber an der Hochschule die beiden Projekte „FlexiStart“ und „Data Science Lab Transfer-Seamless-Learning (DSL-TSL)“ mit 237.773,00 bzw. 299.886,86 Euro gefördert. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, dass nicht nur möglichst viele junge Menschen an unserer Hochschule ein Studium beginnen, sondern dass sie dieses auch erfolgreich abschließen“, freut sich die grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden.

Über die zweite Tranche des Fonds „Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ werden 50 Projekte an den Universitäten und Hochschulen des Landes mit insgesamt 21,6 Mio. Euro gefördert. Damit werden beispielsweise Tutoren- und Mentoren-Programme oder Online-Brückenkurse für Mathematik und Physik eingerichtet. In der ersten Tranche flossen über drei Jahre bereits 36,2 Mio. Euro an die Hochschulen.

An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen sollen mithilfe des Projekts „FlexiStart“ strukturelle Neuerungen und etablierte Maßnahmen zur individuellen Förderung von Studierenden verknüpft werden. Die Studierenden sollen dadurch mehr Spielraum und Flexibilität zur individuellen, an ihre persönlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen angepasste, Semester- und Prüfungsplanung erhalten.

Und im Data Science Lernlabor T-S-L sollen Studierende zukünftig an datengetriebenen Fragestellungen aus der unternehmerischen Praxis arbeiten. In einer Serie exemplarischer Analyseprojekte sollen im Lernlabor Wissenslücken in Mathematik und Statistik identifiziert und für curriculare Änderungen genutzt werden. Mit sichtbarem, durchgängigem (seamless) und wechselseitigem Wissenstransfer sollen die Praxisprojekte so zu einem nachhaltigen Studienerfolg beitragen.

„Die beiden Projekte werden die Attraktivität des Hochschulstandortes Albstadt-Sigmaringen weiter steigern“, ist sich MdL Bogner-Unden sicher. „Durch die zusätzliche Beratung und Unterstützung können frustrierende Studienerfahrung und Brüche in Bildungsbiographien vermieden werden“, ergänzt die grüne Angeordnete aus Sigmaringen. Bereits jetzt ist Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich spitze, wie die Studie „Die Schwundbilanzen bei den deutschen Studierenden an den baden-württembergischen Hochschulen“ des Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissensforschung belegt. Über alle Fächer und Hochschularten hinweg fällt der „Schwund“ im Bacherlorstudium mit 19 Prozent in Baden-Württemberg deutlich geringer aus als der Durchschnittswert von 27 Prozent für die anderen großen Hochschulländer Bayern, Hessen, Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.

Weitere Informationen

Die Förderlinie „Studienstart“ knüpft an die bisherige Projektlinie „Strukturmodelle in der Studieneingangsphase“ aus der ersten Tranche des „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg“ an und sorgt für einen flexiblen Start ins Studium. Das geschieht unter anderem durch Orientierungssemester, Semesterstreckungen, fachliche und überfachliche Förderung sowie Tutoren- und Mentoren-Programme. 29 Projekte werden ab 2019 an allen Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gefördert.

Die Förderlinie „Lehr- und Lernlabore“ knüpft an die Linie „Wissenschaft Lehren und Lernen“ an und unterstützt innovative Lehr- und Lernformate, forschungs- und projektbezogenes Lernen sowie Service-Learning-Formate. Ab 2019 haben sich 21 Projekte an 22 Hochschulstandorten erfolgreich durchgesetzt.

Andrea Bogner-Unden MdL

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