Heuneburg – Keltische Machtzentren der frühen Eisenzeit nordwestlich der Alpen – auf dem Weg zum UNESCO Welterbe

/ Januar 21, 2022

Gestern besuchte die Grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden (Grüne) auf Einladung von Ministerin Nicole Razavi (CDU, Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg) das Landesamt für Denkmalpflege in Ludwigsburg. Dort erhielten die örtlichen Landtagsabgeordneten, die Sigmaringer Landrätin Stefanie Bürkle und die Bürgermeister Magnus Hoppe (Herbertingen), Jürgen Köhler (Ertingen) sowie Martin Rude (Altheim) einen Einblick in die Untersuchungen der keltischen Grabkammer „Keltenblock 2.0“. Die keltische Grabkammer wurde an der Heuneburg geborgen und wird nun in Ludwigsburg von den Experten des Landesamts für Denkmalpflege untersucht.

Bereits im Herbst 2021 hatte das Land Baden-Württemberg die Heuneburg als eines von zwei Vorschlägen zum UNESCO-Weltkulturerbe in das nationale Vorauswahlverfahren eingebracht (Weltkulturerbe: Land nominiert Stuttgarter Fernsehturm und Heuneburg: Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)). „Nun ist es wichtig, dass in diesem Jahr das international besetzte Expertengremium die Heuneburg im Landkreis Sigmaringen für eine Evaluierung besucht. Im Schulterschluss mit allen Beteiligten kann uns die Ernennung zum UNESCO-Welterbe gelingen“, sagt die Grüne Wahlkreisabgeordnete Andrea Bogner-Unden (Grüne). Vor Ort betonte die Abgeordnete: „Mir ist es zudem wichtig, dass das keltische Kulturgut im Schulunterricht eine gewichtige Rolle bekommt.“ Den Vorschlag von Andrea Bogner-Unden, eine Handreichung zu entwickeln, nahmen die Verantwortlichen wohlwollend auf.

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