Kommunen profitieren von Städtebauförderung

/ Juni 3, 2022

Andrea Bogner-Unden (Grüne): „Wir gehen den auch bei uns im ländlichen Raum dringend benötigten Wohnungsbau an.“

800.000 Euro erhält die Kommune Herbertingen in diesem Jahr aus der Städtebauförderung 2022.  Dies teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag in Stuttgart mit. Im Landkreis Sigmaringen erhalten außerdem die Gemeinden Gammertingen (600.000 Euro) und Mengen (350.000 Euro) Finanzhilfeerhöhungen für das laufende städtebauliche Erneuerungsgebiet.

Im Zollernalbkreis sind es insgesamt sogar 2,8 Millionen Euro, von denen die Kommunen Balingen (1,2 Mio Euro), Burladingen (300.000 Euro), Grosselfingen (500.000 Euro), Haigerloch (200.000 Euro) und Meßstetten (600.000 Euro) profitieren. Insgesamt stehen rund 237 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 313 Maßnahmen zur Verfügung. „Die Mittel zur Städtebauförderung fließen neben laufenden städtischen Erneuerungsmaßnahmen auch  in Ordnungs- und Erschließungsmaßnahmen (Balingen). Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt MdL Andrea Bogner-Unden.  

Die Schwerpunkte bei der diesjährigen Städtebauförderung reichen vom Bau und Erhalt von bezahlbaren Wohnungen, über die Weiterentwicklung attraktiver Ortskerne bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz.

Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, so die Grüne Landtagsabgeordnete. Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grün- und Freiflächen für eine klimaresiliente Stadt.

Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden. Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an – die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land“, sagt MdL Andrea Bogner-Unden aus Wald.

Die Pressemeldung des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen können Sie HIER abrufen.

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