Mehr als 10 Mio. Euro Breitbandförderung

/ August 24, 2021

Für den Breitband-Ausbau erhalten die Kommunen Pfullendorf, Sauldorf, Hohentengen, Bad Saulgau, Illmensee und Ostrach insgesamt mehr als 10 Millionen Euro vom Land. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium am Dienstag in Stuttgart bekannt.

Bewilligt wurden für den Landkreis Sigmaringen sieben Projekte mit insgesamt mehr als 10 Millionen Euro. Die Bewilligungen teilen sich wie folgt auf (Details siehe Anlage):

Stadt Pfullendorf                      2.567.378,40 Euro

Gemeinde Sauldorf                   5.307.756,00 Euro

Gemeinde Hohentengen            98.472,20 Euro

Stadt Bad Saulgau                     2.060.000,00 Euro

Gemeinde Illmensee                 71.290,00 Euro

Gemeinde Ostrach                     160.000 Euro

„Es ist wichtig, dass wir beim Breitbandausbau aufs Tempo drücken. Eine flächendeckende gigabitfähige Breitbandinfrastruktur ist auch bei uns im Ländlichen Raum essentiell für die digitale Zukunft der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen“, sagte die Grüne Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung.

Die Förderung wirkt: Inzwischen verfügen nach Angaben des Innenministeriums 94,5 Prozent der Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. 2015 waren es noch 71,6 Prozent, also über 20 Prozentpunkte weniger. Bei den Anschlüssen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 – Tendenz steigend. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.  

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