Projekt MenSchen Räume erhält 115.00 Euro für Quartiersprojekt in Mengen und Scheer

/ April 16, 2021

Das Land fördert das Projekt Menschenräume der Städte Mengen und Scheer mit 115.000 Euro, damit in vier Teilgemeinden von Mengen und in Scheer-Heudorf ein altersgerechtes und generationsgerechtes Quartier entstehen kann. „Jeder und jede – egal welchen Alters, welcher Herkunft oder in welcher Lebenslage – soll sich in dem Quartier, in dem er oder sie lebt, wohlfühlen. Denn das Miteinander in der Nachbarschaft trägt maßgeblich zur persönlichen Zufriedenheit und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei“, sagt MdL Andrea Bogner-Unden am Freitag, 16. April 2021.

Das Projekt Menschenräume soll an die Quartiersentwicklung im Mengener Teilort Blochingen mit vier Teilgemeinden von Mengen sowie die Stadt Scheer mit ihrer Teilgemeinde Heudorf anknüpfen. In engem Zusammenwirken von Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft werden die Impulse aus Blochingen auf ihre Übertragbarkeit hin überprüft und auf die Bedarfe des jeweiligen Quartiers angepasst. Pro Quartier sollen eigene Begegnungstreffs entstehen, die am Ende zu einem interkommunalen Mehrgenerationenhaus zusammengefasst werden. Auf diese Weise werden für jedes Quartier passgenaue Lösungen entwickelt. Langfristiges Ziel ist die Anstellung einer interkommunal beauftragten Mehrgenerationenhaus-Koordination, die die unterschiedlichen Quartiere fachlich unterstützt und miteinander vernetzt.

Neben Projekt Menschenräume fördert das grün-geführte Sozialministerium weitere Quartiersprojekte in Baden-Württemberg – das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Quartiersimpulse“ mit einer Gesamthöhe von 1,8 Millionen Euro. Das Land unterstützt dabei Kommunen, Akteure sowie Menschen im Land, damit sich aus Nachbarschaft, Straßenzug und Quartier langfristig ein lebendiges Miteinander entwickelt. Das Förderprogramm fördert insbesondere kreative Projekte, in denen Kommunen, vor Ort aktive Menschen und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenwirken – von Bürgerinitiativen, Kirchengemeinden bis Vereinen. „Das Projekt Menschenräume zeichnet sich dadurch aus, dass es eben durch Eigeninitiative der Menschen vor Ort ins Leben gerufen wurde. Dadurch entsteht Akzeptanz und das generationenübergreifende Quartier kann sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort entwickeln“, sagt Andrea Bogner-Unden MdL.

Und weiter: „Quartiere spielen eine große Rolle, wenn es um das Zusammenleben von Pflegebedürftigen und Gesunden, Junge und Alte, Migranten und Einheimische geht. Sie sind die Orte, an denen Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen“, sagt Andrea Bogner-Unden MdL.

Beim Förderprogramm „Quartiersimpulse“ erhalten Städte und Gemeinden für eine Projektlaufzeit von bis zu zwei Jahren vom Land einen Zuschuss von bis zu 85 000 Euro für ihr Quartiersprojekt. Bei kommunalen Verbünden und Landkreisen in Verbindung mit kreisangehörigen Gemeinden oder Städten sind Förderungen von bis zu 115 000 Euro möglich. Den finanziellen Zuschuss erhalten Kommunen für Sach- und Personalkosten sowie Beratungskosten. Das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ ist Teil der Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten“. Über das Programm werden inzwischen 83 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp sechs Millionen Euro gefördert.

Andrea Bogner-Unden

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