Radinfrastruktur in der Region wird gestärkt

/ November 30, 2021

Andrea Bogner-Unden, MdL: „Bund, Land und Kommunen machen das Fahrrad für den Alltag attraktiver und investieren in die Radwege-Infrastruktur“

Auch Sigmaringen und Mengen profitieren von den am Dienstag (30. November) vorgestellten Förderungen im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ für eine bessere Radverkehrsinfrastruktur. Andrea Bogner-Unden (MdL): „Ich freue mich, dass die Radinfrastruktur im Landkreis Sigmaringen sukzessive ausgebaut wird. Denn klar ist: zum Klimaschutz gehört die Verkehrswende durch eine nachhaltige und sichere Mobilität mit dem Fahrrad. Mit dem Bau dieser Radwege und Abstellanlagen schafft das Land Baden-Württemberg gemeinsam mit den Kommunen und dem Bund dafür die Voraussetzungen. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20% aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.“

TrägerProjektbeschreibungInvestitions- kosten Fördermittel Land (Kofinanzierung Bund)
Stadt SigmaringenFür die Radverbindung zw. dem Sigmaringer Ortsteil Laiz und Sigmaringen soll im Außerortsbereich Sigmaringen ein Radweg angelegt werden. Die vorliegende Teilstrecke (BAII) liegt in der Baulast der Stadt Sigmaringen. Die Maßnahme ist in der Radverkehrskonzeption der Stadt Sigmaringen enthalten.      378.301,00 €                     56.745,15 €
Landkreis SigmaringenFür die Radverbindung zw. dem Sigmaringer Ortsteil Laiz und Sigmaringen soll im Außerortsbereich ein Radweg angelegt werden. Die vorliegenden Teilstrecken im Zuge der K8208 (BA I und BA III) liegen in der Baulast des Landkreises Sigmaringen. Die Maßnahme ist in der Radverkehrskonzeption der Stadt Sigmaringen enthalten.   1.032.920,00 €                     154.938,00 €
Stadt MengenDie Stadt Mengen plant 110 Abstellmöglichkeiten an Anlehnbügeln und 12 Abstellmöglichkeiten in einer Fahrradkleingarage am Gymnasium in Mengen herzustellen.         50.300,00 €                         5.030,00 €
Stadt MengenDie Stadt Mengen plant 12 Fahrradboxen am Bahnhof in Mengen herzustellen.         25.500,00 €                         2.550,00 €

Das Land hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. „Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Mit den Förderungen aus dem Sonderprogramm räumen wir der dafür notwendigen Infrastruktur einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Andrea Bogner-Unden, MdL.

Erklärtes Ziel: 7.000 Kilometer Radwege bis 2030 in Baden-Württemberg

Das Land geht den Radwegebau strategisch an: Es analysiert, wo besonders viele Pendler unterwegs sind und an welchen Stellen es einen nachweislichen Bedarf gibt, die Radinfrastruktur auszubauen. Es prüft neben weiteren Punkten, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen. Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll das Radnetz alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Das sind dann 7.000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege im Land.

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