Klausur der Grünen- Fraktion in Titisee-Neustadt.

14.09.2016: (KB) Auf den Bildern sind die Teilnehmer für den AK Europa – Internationales – Tourismus.

imageimageimagevon links nach rechts: Andrea Bogner-Unden MdL, leicht versteckt Martin Schulte-Kellinghaus, Josha Frey MdL, Gerhard Zickenheiner, Klaus-Peter Rudiger, Barbarita Schreiber, Barbara Saebel MdL. Im Hintergrund die Belchenbahn.  imagevon links nach rechts: Gerhard Zickenheiner, Barbarita Schreiber, Josha Frey MdL, Martin Schulte-Kellinghaus,
Andrea Bogner-Unden MdL, Barbara Saebel MdL und Klaus-Peter Rudiger vor der Tafel zum Interreg-Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“ vor dem Belchenhaus.

Vor-Ort-Termin zum Thema „Architekturwettbewerb Hotel Belchenhaus auf dem Belchen / Schwarzwald“. Unser Europapolitiker schauen vom Belchen Gipfel in die Zukunft…

Dazu noch die Pressemitteilung vom 16.09.2016 von Josha Frey Europapolitischer Sprecher:

Der Arbeitskreis „Europa – Internationales – Tourismus“ der grünen Landtagsfraktion traf sich bei einem Vororttermin im Belchenhaus. Zur Sprache kamen der Architekturwettbewerb um das Belchenhaus, das Interreg-Projekt „Mythische Orte am Oberrhein“, so wie die Erweiterung der Belchenbahn.

Im Rahmen der Landtagsfraktionsklausur von Bündnis 90/Die Grünen besuchten die unterschiedlichen Arbeitskreise verschiedene Projekte, um mit Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Der Arbeitskreis „Europa – Internationales – Tourismus“ traf sich in diesem Zusammenhang nach einer Fahrt mit der Belchenbahn mit Klaus-Peter Rudiger, Geschäftsführer der Belchenbahn und des Belchenhauses, Gerhard Zickenheiner, Regionalplaner und Architekt aus Lörrach, und mit dem Fotografen Martin Schulte-Kellinghaus im Belchenhaus.

Die drei Vertreter der grünen Landtagsfraktion, Josha Frey aus Lörrach als Vorsitzender, Andrea Bogner-Unden aus Sigmaringen, Barbara Saebel aus Ettlingen sowie Barbarita Schreiber, parlamentarische Beraterin für Internationales der grünen Fraktion, wurden mit sonnigem Wetter begrüßt.

Zum Thema „Belchenbahn, Belchenhaus – Mythos, Realität und Vision“ berichtete Herr Rudiger erstmals über die Belchenbahn und die Idee ihrer Erweiterung. Seit 2001 führt nun die Belchenbahn von der Talstation Aitern auf direktem Wege auf den Belchen. Dies und der Kauf des Belchenhauses durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 1991 hatten dazu geführt, dass der Belchen sehr stark vom Verkehr entlastet worden ist. Denn es führt nun keine Straße mehr bis zum Gipfel und die Besucherströme konnten besser gesteuert werden. Die Möglichkeit die Besucher auf den Belchen in Zukunft ganz mit dem öffentlichen Verkehr zu lenken, ist ein wichtiger Aspekt bei den Überlegungen die Bahn bis nach Schönau zu verlängern. „So könne man den Tourismus auf den Belchen in Zukunft ganz mit einer ´autolosen Mobilität´ befördern“, so Rudiger. „Wir wollen jedoch einen breiten Konsens für die Seilbahn in der Region und den Gemeinden erreichen“, sagt Rudiger. Josha Frey unterstreicht daher: „Es ist natürlich wichtig vor einer Entscheidung alle Für und Wider aus touristischer, naturschutzfachlicher und wirtschaftlicher Sicht abzuwägen und zu prüfen. Aus Verkehrstechnischer Sicht, ist das Projekt jedoch sehr interessant aber nach dieser Güterabwägung muss dann auch entschieden werden.“

Am Belchen gibt es weitere Pläne für eine Weiterentwicklung des Tourismus und der Naherholung. Mit einem Architekturwettbewerb konnten neue Ideen für die Neugestaltung des Belchenhauses gewonnen werden. Gerhard Zickenheiner, Projektkoordinator der Gestaltungsberatung des Naturpark Südschwarzwald, stellte die fünf eingegangen Konzepte und Ideen für das neue Belchenhaus vor. Beim Wettbewerb kam es zu einem einstimmigen Juryentscheid für das Projekt des voralberger Architekturbüros ARGE Ludescher + Lutz. Bei der Neugestaltung des Belchenhauses sollen die verschiedenen Formen der Freizeitgestaltung berücksichtigt werden und unter anderem 55 Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Belchen entstehen. „Jetzt steht erstmals die Idee und die Richtung fest, die Frage der Finanzierung muss jedoch noch geklärt werden“, so der Architekt Zickenheiner, dem das Projekt am Herzen liegt.

Am Ende des Gesprächs stellte der Lörracher Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus seine zwei Bücher über insgesamt 80 „Mythische Orte am Oberrhein“ und das gleichnamige Kulturprojekt vor, welches von EU-Förderprogramm „Interreg“ gefördert wurde. In diesem trinationalen Projekt konnten viele solcher mythischen Orte am Oberrhein, wie der Belchen, bekannter gemacht, touristisch aufgewertet und vorgestellt werden. „Dadurch konnte auch eine etwas andere Form von Tourismus und Kulturbegegnung in den Mittelpunkt gestellt werden“, so der Buchautor. Die AK-Mitglieder sind sich alle einig, dass Projekte wie diese wichtig sind für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, da diese von persönlichen Kontakten leben.

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