MdL Bogner-Unden führt persönliches Gespräch mit KVBW Vorstand Dr. med. Fechner

14.02.2017: (ABU) Mit dem Wegfall des kinderärztlichen Notdienstes in den Landkreisen Sigmaringen und Zollernalb ist die Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden (GRÜNE) nicht einverstanden. Bereits letzte Woche stand sie deshalb mit den Beteiligten, auch den beiden Facebook Initiativen aus den Landkreisen im intensiven Austausch. In Telefonaten und schließlich auch einem persönlichen Gespräch mit Herrn Dr. Fechner (KVBW) gestern im Stuttgarter Landtag machte sie sich für eine tragfähige Alternative stark. Man dürfe nicht komplett auf den kinderärztlichen Notdienst im ländlichen Raum verzichten. Jedoch habe sie auch die mittel- und langfristigen Herausforderungen des Ländlichen Raum auf der Agenda. Einer weiteren strukturellen Schwächung will sie politisch entgegenwirken.

Positiv sind die Rückmeldungen aus dem Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung am Dienstag. Dr. Fechner und MdL Bogner-Unden. Die KVBW würde ein weiteres Angebot an die Ärzte unterbreiten. Beim runden Tisch am heutigen Mittwoch wolle er anbieten, dass sich Kinderärzte aus den Landkreisen zusammenschließen könnten, um gemeinsam eine Notfallsprechstunde anzubieten (nach Angabe KVBW derzeit fünf interessierte Kinderärzte). Auch würde die KVBW die Kosten für eine notwendige Medizinische Fachangestellte übernehmen, so Dr. Fechner am Dienstag in Stuttgart. Im Gegenzug würde die KVBW die beteiligten Kinderärzte aus der verpflichtenden Dienstbelastung in den Notfallpraxen entlassen.

Die Abgeordnete Andrea Bogner-Unden freut sich über das Entgegenkommen der KVBW und das (Zusammen-) Wirken der Bürgerinitiativen. Weiterführend will sie den Informationsfluss auf allen Ebenen fördern.

Für einen bürgernahen Austausch hat sie Dr. Fechner von KVBW am 10.03.2017 zu einer öffentlichen Veranstaltung nach Sigmaringen eingeladen. Er ist bereit, sich den Fragen der Initiativen aus Albstadt und Sigmaringen sowie von interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu stellen. Auch die zuständigen Vertreter aus dem Stuttgarter Ministerium und die Ärzteschaft will sie einladen. Sie sollen zu eine möglichst breiten Sichtweise beitragen. Weitere Details folgen in Kürze.

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