Auch das Ausbildungszentrum Bau in Sigmaringen bietet ein Sommerschulprogramm an.

MdL Andrea Bogner-Unden: „Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler“

Die Ludwig-Erhard-Schule Sigmaringen und das Ausbildungszentrum Bau in Sigmaringen bieten als zwei von 51 Schulen im Land ein Sommerschulangebot in den Sommerferien. Die Ludwig-Erhard-Schule legt in diesem Jahr ihren Schwerpunkt auf Betriebsbesichtigungen, Sport, Musik und Theater, während im Ausbildungszentrum Bau die Themen Kunst, Ökologie und Naturpädagogik im Vordergrund stehen.

Das Sommerschulangebot unterstützt und fördert die Schülerinnen und Schüler. MdL Andrea Bogner-Unden dazu: „Die Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Davon habe ich mich persönlich letztes Jahr beim Besuch der Abschlussveranstaltung in der Ludwig-Erhard-Schule überzeugen können. Sie bieten ein ganzheitliches Programm, das Lernen und Freizeit kombiniert. So können die Jugendlichen Lernblockaden abbauen und Lücken vor dem Start ins neue Schuljahr schließen.“

Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 750.000 Euro.

Neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es die Möglichkeit, fachspezifische Angebote von Kooperationspartnern zu besuchen. „Das Lernkonzept und das Rahmenprogramm werden als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept zwischen den Schulen und dem Kooperationspartner abgestimmt. Das Rahmenprogramm bietet mit musischen, technisch-naturwissenschaftlichen, sportlichen und erlebnispädagogischen Angeboten eine Ergänzung, die den teilnehmenden Jugendlichen Einblicke in Gebiete außerhalb des klassischen Unterrichtskanons bietet. So wird die Freude am Lernen neu entdeckt und die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert“, so MdL Bogner-Unden.

Hintergrundinformationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Seit 2018 gilt das Programm auch für den Grundschulbereich.

Andrea Bogner-Unden MdL

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