Endlich kommt auch der Breitbandausbau im Donautal voran.

2,2 Millionen Euro Breitbandförderung des Landes für schnelles Internet in Beuron

Auch Gammertingen und Herbertingen profitieren

Beuron, Gammertingen und Herbertingen kommen künftig schneller ins Netz.: Für den Breitband-Ausbau erhält Beuron 2.219.412,00 Euro für sieben Projekte, Gammertingen 38.675 Euro und Herbertingen 15.840 Euro für jeweils ein Projekt. Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium am Freitag in Stuttgart bekannt.

„Ich freue mich sehr, dass es nun für unseren Landkreis Sigmaringen, besonders für die Gemeinde Beuron und das Donautal beim Breitbandausbau voran geht. Der Breitband-Ausbau wird damit die Region im Donautal entscheidend weiterentwickeln, das ist auch das persönliche Interesse unseres Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der meine Aktivitäten für das Donautal kontinuierlich unterstützt.“ Weiterhin sicherte mir Ministerialdirektor Krebs zu, dass der Schwarzwaldparagraf auch für den zukünftigen Breitbandausbau im Donautal gilt. Damit wird eine Förderung in Höhe von 90% der Kosten möglich.

Durch die Zusammenarbeit der Gemeinden Beuron, Gammertingen und Herbertingen schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft von dem Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, betont die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms 2019 des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze seien die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung, so Abgeordnete Andrea Bogner-Unden. Insgesamt wurden 8,1 Millionen Euro für den Breitbandausbau von 36 Projekten verteilt. Bei der bundesweiten Erhebung zur Jahresmitte 2018 war für mehr als 83 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das sind elf Prozentpunkte mehr als noch Mitte 2016. In einer aktuellen Studie wird Baden-Württemberg eine gute Ausgangslage bescheinigt. Bis 2021 wird das Land eine halbe Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert. Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.

Andrea Bogner-Unden

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