Land fördert Denkmalschutz in Bad Saulgau, Inzigkofen und Sigmaringendorf mit insgesamt 102.980 Euro

MdL Andrea Bogner-Unden: „Denkmalschutz ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer Geschichte“

Das Land Baden-Württemberg fördert den Erhalt und die Sanierung von Denkmalen mit einer Millionensumme: 102.980 Euro fließen in diesem Jahr in denkmalgeschützte Stätten im Landkreis Sigmaringen.

„Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Monumente langfristig in gutem Zustand erhalten bleiben“, sagt MdL Andrea Bogner-Unden.

Konkret profitiert Bad Saulgau-Hochberg mit 51.670 Euro für die Innensanierung und Restaurierung der Pfarrkirche Mariä Geburt. In Inzigkofen wird in der ehemalige Klosteranlage die Instandsetzung der Innenraumschale im Ostflügel des Konventgebäudes mit 10.700 Euro gefördert. Außerdem wird mithilfe von Fördermitteln in Höhe von 40.610 Euro das Tragwerk der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Sigmaringendorf instandgesetzt.

Landesweit stehen in diesem Jahr insgesamt 15,9 Millionen Euro für das Denkmalförderprogramm zur Verfügung. In der ersten Tranche wurden rund 5,3 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Summe der aktuellen zweiten Tranche beträgt 6,5 Millionen.

Generell unterstützt das Land alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.

Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmale in Baden-Württemberg. „Mit dieser Vielfalt zählt das Land-Baden-Württemberg zu einem der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands. Dies zeigt: Es lohnt sich, die zahlreichen Bau- und Kunstwerke wie die bedeutende Heuneburg für die nächsten Generationen zu bewahren“, sagt MdL Bogner-Unden.

Andrea Bogner-Unden MdL

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