Theresia Bauer wird herzlich von Rudi Lehn im Schülerforschungszentrum Bad Saulgau begrüßt. Foto: Ina Schultz

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besucht den Landkreis Sigmaringen

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer besuchte in der vergangenen Woche den Wahlkreis Sigmaringen, und zwar das Schülerforschungszentrum und das künftige MINT Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau sowie den Innocamp Sigmaringen und die Hochschule Albstadt Sigmaringen. Andrea Bogner-Unden hatte die Wissenschaftsministerin eingeladen, um der Ministerin die große strukturelle Bedeutung dieser Einrichtungen für den Landkreis Sigmaringen zu verdeutlichen. Der Abgeordneten ist es wichtig, junge Menschen für den Kreis Sigmaringen zu begeistern, sie vor Ort zu halten und darüber hinaus die wirtschaftliche Entwicklung durch Unternehmensgründungen zu fördern.

Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg begrüßt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Schülerforschungszentrum Bad Saulgau.
Foto: Ina Schultz

Das Schülerforschungszentrum (SFZ) in Bad Saulgau fördert seit vielen Jahren Talente im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), weckt den Forschergeist bei Kindern und spornt diese zu unglaublichen Leistungen an. In den vergangenen Jahren erlebte das SFZ ein rasantes Wachstum, einmal was die Anzahl der Standorte betrifft, aber auch an Projekten und Schülerzahlen, erklärte SFZ Vorstand Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg eingangs. So wurden in den vergangenen Jahren die gewachsenen Strukturen des SFZ insbesondere personell angepasst. Eine Herausforderung bleibt aber der Kapazitätsengpass im pädagogischen Bereich. Andrea Bogner-Unden schlug deshalb vor, dass man auch die regionale Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit dem Schülerforschungszentrum zusammenbringen und die bestehende Kooperation intensivieren könnte. „Darüber hinaus kann ich mir noch eine intensivere Kooperation neben dem bestehenden Schülerstudium vorstellen“, sagte die Rektorin der Hochschule Albstadt-Sigmaringen Dr. Ingeborg Mühldorfer vor Ort.

Dr. Marc Bienert mahnte indes die starke asiatische Konkurrenz im MINT-Bereich an. Rudi Lehn, langjähriger Leiter des SFZ in Bad Saulgau, sagte, dass Deutschland einmal die Werkstatt der Welt war. „Heuer brauche es wissenschaftliche Absolventen, die einen Traum haben sich den nationalen und internationalen Herausforderungen im MINT Bereich zu stellen.“ Lehn forderte, dass die MINT Fächer auch in Deutschland zu einer Art Breitensport werden sollten.

Dr. Marc Bienert (rechts) und Rudi Lehn (links).
Foto: Ina Schultz

„Hier in Bad Saulgau wird künftig mit dem MINT-Exzellenzgymnasium die jahrzehntelange Arbeit für Exzellenz in Baden-Württemberg honoriert“, sagte abschließend Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Wir danken den Abgeordneten, dass sie sich für die Ansiedlung des MINT-Exzellenzgymnasiums in Bad Saulgau eingesetzt haben“, ergänzte Bad Saulgaus Erster Beigeordneter Richard Striegel.   

Bei der anschließenden Besichtigung stellten Patrick Werne und Marc Oliver-Heck die Liegenschaft rund um die ehemalige Japanische Schule in Bad Saulgau vor. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zeigte sich begeistert von dem „Gelände mit viel Spirit“. Von den künftig 8000 qm Nutzungsfläche für das MINT-Exzellenzgymnasium sind derzeit 3500 qm vorhanden, so dass eine große Investition des Landes bevorsteht. Dafür wird derzeit die architektonische Infrastruktur durch das Amt Vermögen und Bau in Ravensburg überarbeitet. Patrick Werne zeigte sich offensichtlich erleichtert, dass sich mit der Stadt Bad Saulgau eine Lösung zur gemeinsamen Sporthallennutzung abzeichnet. Ziel der Fertigstellung und Start des Schulbetriebs ist für das Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.

Foto: Ina Schultz
Besuch der Räumlichkeiten des MINT Exzellenzgymnasiums Bad Saulgau.
Foto: Ina Schultz

Foto: Ina Schultz

Bericht der Schwäbischen Zeitung: https://www.schwaebische.de/landkreis/landkreis-sigmaringen/bad-saulgau_artikel,-bekenntnis-zum-exzellenzgymnasium-_arid,11168899.html

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