460.000 Euro für schnelles Internet im Zollernalbkreis

Die Kommunen Winterlingen, Meßstetten und Straßberg kommen künftig schneller ins Netz: Für den Breitband-Ausbau erhalten die folgende Gemeinden Fördermittel vom Land:

Winterlingen 200.000,00 Euro (Projekt 1: 120.000 Euro, Projekt 2: 80.000 Euro)

Meßstetten 180.000,00 Euro

Straßberg 80.000,00 Euro

Dies gab das für Digitalisierung zuständige Ministerium am Freitag in Stuttgart bekannt.

„Ich freue mich, dass unsere Städte für den Ausbau des schnellen Internets eine Landesförderung von insgesamt 460.000 Euro erhalten. „Durch die Zusammenarbeit von Winterlingen, Meßstetten und Straßberg mit dem Land schaffen wir eine Infrastruktur für die digitale Zukunft, von der Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen profitieren“, sagte die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden.

Insgesamt wurden am Freitag 82 Breitbandförderbescheiden in Höhe von 42,5 Millionen Euro ausgehändigt. Die Fördermaßnahme ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration. Im vergangenen Jahr hat das Land den Breitbandausbau mit 90 Millionen Euro für 370 Projekte unterstützt. Schnelle und flächendeckende Breitband-Netze sind die Voraussetzung für neue Geschäftsideen, wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung. Bis 2021 wird das Land mehr als eine Milliarde Euro für den Breitbandausbau bereitstellen.

Beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur darf die öffentliche Hand nur begrenzt mit staatlichen Zuschüssen in den ansonsten freien Markt eingreifen. So darf das Land derzeit uneingeschränkt nur in den sogenannten weißen Flecken fördern. Das sind Regionen, in denen die Breitbandverfügbarkeit unter 30 Mbit im Download liegt. Die grün-geführte Landesregierung hat seit 2011 eine erfolgreiche und zuverlässige Landesförderung aufgebaut, die von Beginn an nur die Zukunftstechnologie Glasfaser mit nahezu unbegrenzten Übertragungsraten fördert.  Ebenso haben Grüne von Beginn an auf eine kommunale Infrastruktur gesetzt und nur das sogenannte Betreibermodell gefördert.

Andrea Bogner-Unden MdL

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